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Die türkischen Küste


ANTALYA:
König Attalos von Pergamon errichtete im 2.Jh.v.Chr. einen kleinen natürlichen Hafen als Flottenstützpunkt, wodurch Attalia, wie die Stadt damals hieß, gegründet wurde. Zur byzantinischen Zeit war die Stadt ein wichtiges Zentrum des Christentums. Die Seldschuken eroberten Antalya in Jahre 1207 und im 14.Jh. wurde die Stadt an das Osmanische Reich angeschlossen. Die aus der römischen, byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Zeit stammenden Stadtmauern und einige Türme sind bis heute erhalten geblieben. Das aus der römischen Zeit stammende Hadrian Tor mit drei Bögen und Säulen in korinthischem Stil wurde anläßlich des Besuches und zu Ehren von Kaiser Hadrian 130 n.Chr. errichtet. Das gekehlte Minarett ist ein malerisches Erinnerungstück aus dem 14. Jh. und wurde zum Wahrzeichen von Antalya.

KEMER:
Im Mittelpunkt der landschaftlich hervorstehenden Ferienlandschaft zwischen Tekirova und Beldibi, ca. 35 -50 km südwestlich Antalyas, liegt der moderne, aufstrebende Urlaubsort Kemer. Zu Füßen des schroffen Taurusmassives erstrecken sich zwischen alten Pinienwäldern und dem gut 15 km langen Küstenstreifen (überwiegend Kiesstrände) zahlreiche, meist neue Clubanlagen. Kemer verdankt seinen Namen und seine Entstehung als Fischerdorf dem bogenförmigen, schützenden Naturhafen, der heute als gut frequentierte Marina genutzt wird. Im Ort herrscht lebhaftes, touristisches Treiben: kleinere und mittlere Hotels, Bars, Restaurants, ein vielfältiges Nachtleben sowie eine Fülle von Shops. Bei alledem sind Kemer und Beldibi jedoch vorzügliche Ausgangspunkte zur Besichtigung einmaliger landschaftlicher Sehenswürdigkeiten (per Boot oder Bus) wie Kekova, Chimara, Pamukkale oder gar Kappadokien sowie zur Erkundung einer über Jahrtausende bewegten Geschichte.

FINIKE:
Ein Städtchen ohne viel Tourismus, sehr schöner Marina und vor allem Orangen. Finike ist die Orangenstadt der Türkei. Wer hier zu Besuch ist sollte auf jedenfall einen frisch gepreßten Orangensaft trinken, ein Hochgenuß.
Nicht unweit von Finike ist die antike Stadt Myra. Berühmt geworden durch den heiligen Nikolaus, Bischof von Myra.

KEKOVA:
Simena, Inschriften zufolge wurde die Stadt im 4.Jh.v.Chr. am Golf von Kekova gegründet. Der wichtigste bauliche Überrest ist die Burg, die auf der Hügelspitze thront. Im Inneren der Burg befindet sich ein kleines, in die felsige Rückwand hineingebautes kleines Theater. Dies ist das kleinste Theater Lykiens mit nur 7 Sitzreihen. Im Westen des Theaters befinden sich Felsengräber und über diesen eine römische Steinmauer. Ein lykischer Sarkophag,der im Meer steht, ist zum Wahrzeichen von Simena geworden.

DALYAN:
Südöstlich des Ekincik Liman mündet der Dalyan Fluß. Er windet sich durch die jahrtausend alte Schwemmlandebene. An seinen Ufern finden wir die antike Hafenstadt Kaunos und das Städtchen Dalyan. Sehr berühmt und leider viel zu viel von Touristen besucht ist der herrliche Strand an dem die vom aussterben bedrohte Schildkrötenart Kareta-Kareta ihre Eier ablegt.

TELMESSOS:
Fethiye Telmessos ist eine der ältesten Städte Lykiens, aber Einzelheiten über die Gründung und frühester Geschichte sind nicht bekannt. Fethiye ist berühmt für ihre leicht erreichbaren lykischen Felsengräber. Eine Gruppe dieser Felsengräber befindet sich an den Abhängen oberhalb der heutigen Stadt. Das berühmteste Grab unter diesen ist das '' Amyntas Grab '' aus dem 4.Jh.v.Chr. Es hat eine Tempelfassade, die aus zwei Säulen Ionischen Stils zwischen eingemauerten Säumen auf jeder Seite besteht. Der in 25 km Entfernung von Fethiye befindliche Ort Ölüdeniz (das tote Meer) ist ein Naturwunder mit herrlicher Aussicht und kristallklarem Wasser.

BODRUM:
Bodrum ist eine hübsche Stadt an der Ägäischen Küste, die wegen ihrer schönen Lage als beliebter nationaler und internationaler Ferienort gilt. Es liegt in einer von Palmen umgebenen Bucht im südwestlichen Winkel der Ägäis. Die Stadt wurde auf dem antiken Kalikarnass gegründet und bietet neben Meer und Sonne eine Reihe von Sehenswürdigkeiten der Antike. Homer berichtet, daß im Trojanischen Krieg 1200 v.Chr die Leger (griechische Ureinwohner) und Karer an der Seite von Troja gekämpft haben. Die Leger und Karer hatten sich auf der vorgelagerten Halbinsel des heutigen Bodrum angesiedelt, wo man noch heute zahlreiche legische Häuser wie in Termera, Pedesa, Theangela, Syengela und Myndos besichtigen kann.
Zentrum und Wahrzeichen der Stadt ist die Johanniterburg auf einer Halbinsel im Hafen, in deren Schatten der Ort Schutz zu suchen scheint. Charakteristisch für Bodrum ist die heitere und lockere Atmosphäre mit Unterhaltungsmöglichkeiten rund um die Uhr. Bodrum ist auch der Künstlertreffpunkt des Landes. Dem unternehmungslustigen Gast bieten Restaurants, Kneipen, Bars und Diskotheken mit einem buntgemischten Publikum hervorragende Abwechslung. Von vielen Gästen wird Bodrum "als das St. Tropez der Türkei" bezeichnet. Auch der Name Mausoleum, stammt aus dem antiken Halikarnassos, denn, für König Mausolos wurde hier ein Grabmal errichtet das zu einem der 7 Weltwunder der Antike zählte. Transferzeit von den Flughäfen Dalaman / lzmir ca. 3,5 Std., Bodrum ca. 30 Min.

KUSADASI:
Das malerische Hafenstädtchen ist seit Jahren einer der beliebtesten Ferienorte an der ägäischen Küste. Hier erwartet Sie ein buntes Treiben, Romantik, Sonne und kristallklares Wasser. Bummeln Sie entlang der Uferpromenade vorbei an Straßencafés, Boutiquen, Bars zum modernen Yachthafen. Herrliche Sand-Kiesstrände laden zur Erholung ein. Neben dem zentral gelegenen öffentlichen Strand in Kusadasi finden sich in naher Umgebung weiter Bademöglichkeiten. Die Festung auf einer kleinen Insel, die als Vogelinsel bezeichnet wurde, gibt dem Ort seinen heutigen Namen in türkischer Übersetzung, sie ist durch einen Damm mit dein Festland verbunden. Ein Besuch lohnt sich. Aber auch Ephesus, das nicht weit liegt, kann von Kusadasi aus leicht erreicht werden. Verbinden Sie Erholung und Kultur. Aktive - und kulturverbundene Urlauber sind hier genau richtig

EPHESUS
ist ein weiteres Wallfahrtszentrum für Christen, besonders für die heilige Mutter Maria und den heiligen Johannes. Die Basilika in der der heilige Johannes begraben wurde befindet sich in der Nähe von Bülbül Berg ebenso das Haus von Mutter Maria. Das Marien-Haus, heute eine kleine byzantinische Kirche, ist ein Wallfahrtsort für Christen und Muslims gleichermaßen. Während ihres Aufenthaltes in Ephesos wohnte dort Maria. Der Papst meinte bei seinem besuch in Ephesos: "Diese glückliche Mutter stieg von hier in den Himmel". Der heilige Ort liegt auf dem Aladag (Solmissos) und wird täglich von Tausenden von Menschen besucht. In den umliegenden Gebäuden wohnen katholische Geistliche. Auch der Papst hat diesen Platz als Heiligen Ort anerkannt. Christen wundern sich darüber, daß an diesem Wallfahrtsort auch Muslime beten. Dies ist leicht erklärt: In der islamischen Welt spricht man von Maria mit Gottesfurcht, Liebe und Verehrung. Die Gebetsnische in der Moschee (mihrab) erinnert an ihre Zelle (die im Koran ebenfalls als „mihrab“ bezeichnet wird). Die neunzehnte Sure des Koran trägt den Namen „Meryem“. Viele Koranverse sprechen von ihr und von ihrem Sohn Jesus, die beide „vor der Bosheit des gesteinigten Satans“ bewahrt sind. Jesus ist ein „Gesandter“, seine Mutter eine „Wahrhaftige“, aber beide sind doch nur „Menschen, die essen und trinken“. Der Koran spricht davon, daß Maria ihre Keuschheit bewahrte und daß sie von Allah ein „Wort“ empfing. Dadurch, daß Jesus vaterlos von Maria geboren wurde, hat Allah ein Zeichen seiner Allmacht gesetzt. Maria war eine Mutter aus überweltlichem Stamm, auserwählt, rein und über alle Frauen erhaben, gläubig, gehorsam, tugendhaft und auf besondere Weise ernährt.
Der Mutter Maria Brunnen:
Mutter Maria verlängerte ihre letzten Lebensjahre (30-35 n.Chr.), indem sie das heilende Wasser des Brunnens trank.Es wird von vielen Wundern dieses Wassers und der Asche des Herdes der Mutter Maria berichtet.Das Wasser dieses Brunnens brachte vielen unheilbar Kranken Heilung.

CESME:
Cesme liegt 40 km entfernt von lzmir auf einer Halbinsel gegenüber der griechischen Insel Chios. Das ehemalige Fischerstädtchen ist heute bekannt wegen seiner Thermalquellen und seinem feinsandigen Strand. Der Ilica-Strand, ca. 7 km außerhalb von Cesme, ist ideal für Kinder, da er ganz flach ins Meer abfällt. Die Stadt bietet zahlreiche Bars, Cafés, Restaurants, Tavernen und Diskotheken sowie Souvenirgeschäfte und Boutiquen im Zentrum, das von einer genuesischen Festung überragt wird. Diese kleine Ortschaft wird auch von den einheimischen Urlaubern sehr geschätzt, denn trotz touristischer Entwicklung hat Cesme seine Idylle und seinen Charakter bewahrt. Wegen seiner guten Windverhältnisse ist es auch ein Geheimtip für Surfer und Wassersportler.

TROJA:
Das von Canakkale 30 km entfernte, antike Kulturzentrum Troja, das seine Bedeutung durch Homers ''Ilias'' gewann, wurde zwar durch Schliemanns Ausgrabungen berühmt, aber durch sie wurde so viel zerstört, daß fast keine Ruinen mehr zu differenzieren sind. Das mag so manchen Besucher enttäuschen. Um einen befriedigenden Eindruck von Troja zu erhalten, hält man sich am besten an den vorgeschlagenen, gut beschilderten Rundweg, und besucht zudem das Museum der Grabungsstätte. Zur Freude mancher Besucher gibt es hier auch ein Holzpferd, das auf das bekannte Trojanische Pferd des Homer anspielt.

AYVALIK:
Umgeben von Kiefernwäldern und Olivenhainen ist die Küstenstadt Ayvalik ein beliebter Urlaubsort. Besonders die Lage dieses Städtchens, das von 3 Buchten und 23 unbewohnten vorgelagerten Inseln umgeben wird, ist sehr reizvoll. Aber auch die alten Herrenhäuser mit ihrer interessanten Architektur verleihen Ayvalik ein unverwechselbares Stadtbild. Enge und verwinkelte Gassen, farbenfrohe Bazare, Bars, Cafés und einladende Restaurants warten hier auf Sie. In südlicher Richtung von Ayvalik, ca. 8 km entfernt, befindet sich der 10 km lange und breite Sandstrand "Sarimsakli", der zu den schönsten Stränden der Türkei gezählt wird. Richtung Norden, nur 4 km entfernt, liegt die Halbinsel Ali Bey. Diese nette kleine Insel verfügt über eine schöne Strandpromenade, wo sich gute Restaurants und Lokale aneinanderreihen.







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