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KAYRA

Die erste Segelrallye
durch alle 6 Anliegerstaaten des Schwarzen Meeres
Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Russland, Georgien, Türkei

Es werden dabei ca. 2200 sm in 58 Tagen zurückgelegt, ca. 30 Häfen oder Marinas angelaufen, mehrere Ausflüge wie z.B. in das Donaudelta, den Dnejeper flussaufwärts nach Nikolaev, in die Stadt der vielen Sehenswürdigkeiten nach Kiev, ect. ect. vorgenommen.
An der Rallye nehmen 40 Yachten aus 14 Nationen wie Deutschland, Großbritannien, Schweiz, Frankreich, Österreich, Italien, Israel, Kanada, Schweden, Rußland, USA, Türkei, Venezuela teil.
Der Formularkrieg beginnt für die Segler spätestens 3 volle Tage vor dem Start in der Ataköy Marina bei Istanbul.
Die Rallyeleitung, allen voran der Präsident der Ataköy Marina, Herr Teoman Arsay mit seinen Gehilfen nehmen uns all die Lauferei zu den verschiedenen Konsulaten ab.
Ein großer Teil der teilnehmenden Yachten ist heute in der Ataköy Marina eingetroffen. Einige Yachten segelten bereits bei der EMYR (Eastern Mediterranean Yacht Rallye) von Istanbul nach Alexandria mit


"Fotogalerie"
Fotogalerie
Unsere Anreise erfolgte von Antaly an der türkischen Südküste längs bisRhodos.
Ab jetzt beginnt die Kreuzerei abwechselnd an der türkischen Küste sowie durch die ostgriechische Inselwelt bis zur lieblichen Weininsel Bozcaada am Eingang der Dardanellen.
Von dort führte unser Weg bei starker Strömung (bis zu 4kn)von vorne in die Dardanellen nach Canakkalle. Der Yachthafen ist ein idealer Ausgangspunkt für Besichtigungstouren nach Troja.
Die Weiterfahrt, unter Maschine, ins Marmarameer ist für das Auge eine Wonne.
Den ersten Stopp im Marmarameer legten wir in Marmara auf der Insel Marmara ein. Der Hafen ist sehr häufig mit Fischerbooten voll belegt. In den Teegärten unter einem grünen Blätterdach läßt es sich herrlich verweilen.
Von dort segelen wir bei leichtem SE-Wind südwärts auf die Insel Pasalimani mit ihren traumhaft schönen Buchten und Ankerplätze.
An der Südküste besuchten wir die Häfen Erdek, ein Hafen der immer wieder einen Besuch wert ist, mit eigenem Yachtanleger incl. Wasser und Strom, Kursunlu ein Fischereihafen in dem es von den vielen Fischer immer wieder kostenlosen Fisch gibt, südlich an der zur Zeit berühmt gewordenen Gefängnisinsel Imrali vorbei nach Zeytinbagi, einem kleinen, ruhigen, sicheren Hafen und einem sehr schönen verträumten Örtchen.
Bei sehr strammem N-Wind kreuzen wir zu den Prinzeninseln südlich des Bosporus. Hier herrscht schon sehr viel Ausflugsverkehr aus Istanbul. Ansonsten werden die Inseln meistens von sehr wohlhabenden Istanbuler bewohnt. Das besondere an den Insel ist der motorlose Verkehr, er wird mit ein paar wenigen Ausnahmen wie Krankenwagen, Militär, ect. nur mit Pferdefuhrwerken bewerkstelligt. Damit die Pferde und ihre Fuhrwerke auf den Pflastersteinen nicht einen höllen Lärm verursachen sind Wagen wie Pferdehufe mit Gummi beschlagen.
Von den Prinzeninseln bis zur Ataköy Marina sind es nur noch ca. 15 sm, ein kleiner Sprung und bei fast jedem Wetter zu schaffen. Der Schiffsverkehr von und Richtung Bosporus ist ganz enorm, beim queren vom asiatischen zu europäischen Ufer ist etwas Vorsicht geboten.
Die Ansteuerung der Marina ist durch ein hinter der Marina liegendes Hochhaus von weitem gut zu erkennen. In der Marina mit ihren ca. 800 Liegeplätzen herrscht rege Betriebsamkeit. So wie die Stadt Istanbul mit ihren 15 Millionen Einwohner, so auch die Marina. Um Istanbul gibt es in 3 großen Marinas ca. 2500 Liegeplätze, aber leider fast keine Stellplätze.




Schwarzmeer Karte