Viele Tage haben wir in der Türkei verbracht, nun geht es nach
Bulgarien
Für die 50 sm von Igneada nach Nessebar in Bulgarien rechneten wir bei dem
vorherrschenden Wind von 4/5 Bft. mit 7 Stunden. Durch einige
Kreuzschläge hat sich die Distanz dann doch auf 65 sm
verlängert.
Kurz vor Sonnenuntergang konnten wir den wunderbaren Hafen auf
der Halbinsel ansteuern.
Nessebar ist seit 1983 von der UNESCO als Weltkulturerbe
aufgelistet.
Nach sehr zügigem Erledigen der Zoll- und
Passformalitäten gab es einen schönen Cocktailempfang
und anschließend wurden wir zu einem herrlichen Dinner
eingeladen.
Der Abend viel etwas länger aus denn am nächsten Tag
war kein Segeln angesagt, es gab dafür jede Menge
Sightseeing.
An den sehr schönen Stränden von Bulgarien gibt es in
der Zwischenzeit auch Hotelanlagen auf westlichem Niveau, nur die
Preise liegen noch weit unter dem der Bundesrebuplik.
Varna unser nächste Ziel auch
nur 50 sm entfernt, konnten wir bei leichter Brise aus NE unter
Segel und teilweise Motor nach 7 Std. ansteuern.
Tief in der Bucht von Varna liegt die vor 2600 Jahren erstmals
erwähnte historische Stadt. Durch ihre geographische Breite
von 28° liegt sie in etwa gleich mit den französischen
und italienischen Seebadeorten.
In dem Industriehafen wurde für die Rallyeteilnehmer alles
nur Erdenkliche wahr gemacht. Der Yachtclub hat sich jede
Mühe gegeben um uns den Aufenthalt so angenehm wie nur
möglich zu gestalten.
Der große Sponsor JSC "Slavutych
Brewery" organisierte die Ausflüge und
Besichtigungen.
Um 20:00 Uhr war eine große Cocktailparty im Casino
angesagt. Die Tische haben sich unter der Last von Speisen und
Getränke gebogen.
Am 08.07.99 um 08:00 Uhr machten wir einen kleinen Ausflug mit
unseren Yachten in den 3 sm entfernten Varna
See.
Mitglieder des Varna Yachtclub lotsten uns in das für viele
Bulgaren beliebte nahezu binnenseeartige Segelrevier. Nach einer
kleinen Pause, vorgesehen war ein Badestop doch die
Wasserqualität hielt die meisten davon ab, holten wir den
Anker auf u
nd fuhren unter Maschine zurück ins offene Meer.
Dort angekommen hieß es bei Bft. 4 aus NE Segel setzen um
das heutige Ziel Balchik
anzusteuern.
Um 16:00 Uhr konnten wir unseren Anker im Hafen von Balchik
erneuert versenken. Nach dem alle Yachten angekommen waren gab es
eine Cocktailparty auf dem historischen Platz vor dem Marina
Office.
Am nächsten Morgen ging es sehr früh per Bus nach
Tarnova. Müde und abgekämpft vom Busfahren vielen wir
Abends in die Kojen. Der nächste Tag wird sicherlich
lang!