SCHELLSCHLICHT -2053 Meter-

Rundtour von Griesen übers Brandjoch auf die Schellschlicht, zurück über den Sunkenberg


Ausgangsort:
Griesen - altes Zollamt / Garmisch (816 m): Von Ehrwald kommend am Ortsanfang auf der linken Seite, nach der Naidernachbrücke schöner Parkplatz;

Höhenunterschied:
Parkplatz - Schellschlicht ca. 1300 Hm.;

Zeitaufwand:
Parkplatz - Schellschlicht - Sunken - Parkplatz ca. 6 Std.;

Route:
Vom Parkplatz führt der Wirtschaftsweg am rechten Ufer der Naidernach taleinwärts Richtung Plansee. Bei der Abzweigung "Schellschlicht" verlassen die Straße und wandern über Almmatten und durch Wald bis zum Steg der hoch über die Klamm der Schellaine führt. Von hier geht es recht steil und in vielen Serpentinen über das Schelleck hinauf zur Schell Alm. Beim weiteren Aufstieg zum Hohen Brand müssen wir eine kleine etwa 6 Meter hohe Felsstufe mit Eisenstifte und Eisenbügel gesichert, übersteigen. Der Aufstieg Richtung Brandjoch ist recht flach angelegt und man genießt immer den Blick auf das Zugspitz massiv. Vom Joch zum Gipfel geht es noch über einen grasigen, steinigen Aufschwung und wieder hinab bis kurz unterhalb des felsigen Gipfelaufbaus. Der Aufstieg ist gut markiert, erfordert aber an einigen Stellen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Vom Gipfel steigen wir über die steile, schotterige Südostflanke in die brüchige Felsrinne hinab. Nach Querung der Rinne geht es durch Latschengassen mit einem Zwischenastieg Richtung Sunkenjoch. Im Joch halten wir uns rechts, folgen dem kleinen Pfad weiter über unzählige kleine Serpentinen talwärts. Der Abstieg über den Sunkenberg ist etwas länger da einige Runsen recht tief einschneiden und diese alle ausgelaufen werden müssen. Kurz vor der Brücke über die Klamm erreichen wir wieder unseren Aufstiegsweg auf dem wir zum Parkplatz zurück wandern;

Schwierigkeit:
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sind erforderlich, leichte Bergtour auch für Kinder geeignet;

Namensherkunft:
Seit 1536 trägt der Bergzug den Namen Schell, abgeleitet von Schelle identisch mit Kuhglocke. Der zweite Teil des Namens Schlicht kommt von Schlucht. Bei den Grainauern heißt der Berg d'Schliacht, bei den Garmischern d'Schey;

Startplatz


zurück zum Start