PARSEIERSPITZE -3036 Meter-

Von Grins über den Ostgrat auf die Parseierspitze, Abstieg durch die SO-Wand



Ausgangsort:

Grins / Landeck (1006 m) Vom Parkplatz oberhalb des Freibades von Grins;


Höhenunterschied:

Grins - Parseierspitze ca. 2040 Hm;


Zeitaufwand:

Grins - Augsburger H?tte ca. 3 1/2 Std., H?tte - Gasillschlucht - Parseierspitze ca. 2 Std.;


Route:

Vom Parkplatz hinter dem Schwimmbad steigen wir auf dem Fahrweg halb rechts bis zur ersten Serpentine, hier zweigt der beschilderte Fußweg ab. Der Fahrweg endet auf den Tschafell-Wiesen, bei der Abzweigung zur Heilquelle am Lärchibach. Über den Steiniger-Boden und den Gasill-Boden geht es durch Latschen, Wiesen und Geröll. Rechts vom Gasillbach steigen wir über viele kleine und größere Serpentinen zum Ober-Gufel. Hier queren wir erneuert den Bach und überwinden noch die restlichen 100 Hm. bevor es nahezu horizontal zur Augsburger-Hütte geht. Kurz vor erreichen der Hütte zweigt der Weg in die Gasill-Schlucht ab. Über eine nicht Enden wollende steile und steinschlag gefährdete Geröllhalde geht es zur Fernerwand. Eisentritte und Stahlseilsicherungen erleichtern den Durchstieg, über einige Felsbänder erreichen wir den Grinner-Ferner. Nach Überschreitung des Ferner geht es zur schwach markierten Einstiegsstelle am Fuße der S-Wand. Die zum Teil recht brüchigen Felsbänder, Platten und Schrofenpassagen sind gut markiert, aber, es gibt keinerlei Sicherungen oder Steighilfen. Im unteren Drittel queren wir nach Osten auf den Ostgrat, dies erspat uns uns den nicht gerade reizvollen Aufstieg auf die Scharte. Frei kletterten wir über den brüchigen Ostgrat zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt durch die markierte Südwand auf den Ferner und weiter über die Gasillschlucht zur Augsburger Hütte. Von der Hütte steigen wir über das s´Seilerle und den Lärchirücken zur Ochsen-Alp. Die Felswand des s´Seilerle wird mit zwei recht langen Eisenleitern überwunden. Von der Alpe geht es auf markiertem Weg über den Gampenboden, den Ochsenlieger, zum Wildbadkopf. Hier nehmen wir den in das Tal des Lärchibaches führenden Weg bis zur Heilquelle. Nach dem Überqueren des Baches geht es nochmals etwas bergauf bevor wir den Gasillbach erreichen. Nach dem wir auch diesen Bach überquert haben führt der Weg uns wieder zurück auf den Tschafell-Wiesen. Der Parkplatz liegt jetzt nur noch ein paar Höhenmeter unter uns.


Schwierigkeit:

Bis zur Augsburger Hütte leichte Bergwanderung auch für Kinder mit genügend Kondition geeignet. Gasillschlucht sehr Steinschlag gefährdet, Parseier-Ostgrat II - III, Süd-Wand II, Leitern übers s´Steinerle erfordern absolute Schwindelfreiheit;

Parseierspitze mit Augsburger Hütte


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